Weihnachten steht vor der Tür und die Frage nach dem Essen ist wieder einmal allgegenwärtig.

Denn obwohl die 2,5 Tage Weihnachten rechnerisch weniger als 1% der Mahlzeiten im Jahr ausmachen und sich somit nicht allzu sehr auf deine Fortschritte auswirken, stellen sich viele die Frage, wie sie über die Feiertage am besten essen sollten. 

Zunächst gilt dennoch erstmal: Genuss ist wichtig:

Genuss ist ein Wort, das häufig in Verbindung mit Essen verwendet, jedoch kaum im Detail betrachtet wird.  Genuss ist per Definition eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichem und geistigem Wohlbefinden gepaart ist. Genuss entschleunigt das Leben. Genuss dämpft Stress. Genuss führt zu einer Reihe positiven hormonellen und neurochemischen Reaktionen. Wie der deutsche Koch Harald Wohlfahrt sagt: „Essen ist die einzige Kunstform, die man im Körper spürt.“ 

Damit du über Weihnachten und auch Silvester genießen kannst und auch kein schlechtes Gewissen im Hinterkopf haben musst, möchte ich dir folgende Hinweise an die Hand geben, wie du trotz Genuss deine Fortschritte sicherst:

  1. Mahlzeitengröße anpassen: Wenn die Mahlzeiten tendenziell abends etwas üppiger ausfallen, kannst du Frühstück und Mittagessen leichter gestalten. Hier eignet sich am besten ein Low Carb Ansatz (Kohlenhydrate weglassen). Fett solltest du ebenfalls geringfügig konsumieren.

  2. Getränke/ Snacks : Wähle die sinnvollere Option – Mineralwasser ist besser als Süßgetränke, Wein etwas besser als Bier und eine kleine Portion Nüsse oder Oliven sind besser als Gebäck. Ebenfalls gut geeignet sind Gemüsesticks mit Quarkdip.

  3. Bewegung: Kurze aber zügige 10-minütige Spaziergänge helfen bei der Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel etwas an. Am besten kannst du diese morgens, vor und nach dem Essen einplanen.

  4. Protein: Genügend Proteine zu essen hilft bei der Sättigung und kurbelt die Thermogenese an. Hierbei werden ca. 30% der Kalorien vom Protein für die Verstoffwechselung benötigt und “kommen” nicht im Körper an. Du solltest hierbei in jeder Mahlzeit Proteine (Fisch, Fleisch, Eier etc.) dabei haben.

  5. Training: Plane metabolere Einheiten, um den “Nachbrenneffekt” auszunutzen. Hierfür geeignet sind zum Beispiel die Methoden Death Circuit (4 Grundübungen nacheinander ohne Pause) oder Escalating Density (2 Grundübungen im Wechsel für 25min, so viele Sätze wie möglich).

Mit diesen einfachen Anpassungen ist auch ein Nachtisch ohne schlechtes Gewissen drin und du kannst die Festtage und den Jahreswechsel genießen.